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Aktuelles

 

Im Jahresprogramm 2017 finden Sie die aktuellen Termine
der kirchenmusikalischen Veranstaltungen in der Steinfelder Basilika
für das neue Jahr 2017.

Wenn Sie uns bei der Finanzierung der Orgelvespern und Vesperkonzerte unterstützen möchten, finden Sie hier nähere Informationen:
http://www.gdg-steinfeld.de/de/steinfeld/basilika-chor/freundeskreis/

 Meine eigenen Konzerttermine finden Sie hier.

 

Orgelvesper
Sonntag, 5. März 2017, 16 Uhr

Am Sonntag, 5. März 2017, findet um 16 Uhr in der Steinfelder Basilika die erste Orgelvesper des neuen Jahres statt.
Aus Burghausen kommt der international bekannte Organist der dortigen Stadtpfarrkirche Herr Heinrich Wimmer.
In dieser Orgelvesper bilden zwei Großwerke einen Rahmen: Praeludium und Fuge e-Moll (BWV 548) von Johann Sebastian Bach und das Praeludium und Fuge f-Moll seines Schülers Johann Ludwig Krebs. Neben weiteren Werken dieser Meister erklingen Kompositionen von Johann Josef Fux (1660-1741) und Georg Muffat (1653-1704). 

Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei, um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten und die Künstler für Ihr Wirken angemessen honorieren zu können, wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten.

Heinrich Wimmer, geboren am 23. Juni 1964 in Altötting/Oberbayern, absolvierte seine kirchenmusikalischen Studien zunächst an der Fachakademie für Katholische Kirchenmusik und Musikerziehung in Regensburg, wo u. a. der damalige Passauer Domorganist Walther R. Schuster und KMD Karl Norbert Schmid (Orgel), Prof. Dr. Hermann Schroeder (Theorie) und Dr. Oskar Sigmund (Klavier und Theorie) zu seinen maßgeblichen Lehrern zählten. Weiterführende Studien im Hauptfach Orgel betrieb er anschließend bei Prof. Klemens Schnorr an der Staatlichen Hochschule für Musik in München, die er 1989 mit der Künstlerischen Staatsprüfung (Konzertdiplom) und 1991 mit dem Meisterklassendiplom absolvierte.
Ab seinem 14. Lebensjahr wirkte Heinrich Wimmer als Organist an den verschiedenen Kirchen seiner Heimatstadt Altötting. 1985 wurde er Organist an der Stadtpfarrkirche St. Jacob zu Burghausen/Salzach und 2014 auch an der Klosterkirche Raitenhaslach und an der Wallfahrtskirche Marienberg mit ihrer historischen Bayr-Orgel von 1769. Seit 2015 ist er auch als Regionalkantor in der Diözese Passau tätig.
Bei seinen zahlreichen Konzerten, die ihn nicht nur in viele deutsche Städte, sondern auch wiederholt nach Frankreich, Italien, Österreich, Ungarn, Rumänien, Slowenien, Kroatien, Rußland, England, Schweden, Dänemark, Finnland, Belgien, Polen, Spanien, Israel, China, Südkorea, in die ehemalige DDR, die Schweiz, die Tschechische Republik, die Niederlande und ins Baltikum führten, spielte er u. a. das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Max Reger. Ferner gilt sein besonderer Einsatz der süddeutschen Barockmusik, der französischen Klassik, aber auch der deutschen und französichen Romantik (Reubke, Rheinberger, Franck, Guilmant, Vierne und Dupré).
Über 150 Orgelkompositionen seines ehemaligen Lehrers Oskar Sigmund, aber auch anderer zeitgenössischer Komponisten (Heinz Benker, Harald Genzmer, Gertraud Kaltenecker, István Koloss, Augustinus Franz Kropfreiter, Otto Dunkelberg, Michael Kuntz, Ernst Kutzer, Herbert Paulmichl, Hans Ludwig Schilling, Karl Norbert Schmid, Hermann Schroeder) hat Heinrich Wimmer bei internationalen Festivals u. a. in Paris, Viry-Châtillon, Bordeaux, Montpellier, Clermont-Ferrand, Narbonne, Béziers, Caen, Prag, London, Salzburg, Villach, Budapest, Bern, St. Gallen, Kaliningrad, Moskau, Sankt Petersburg, Twer, Hermannstadt, Kronstadt, Uppsala, Luleå, Tampere, Turku, Maribor, Zagreb, Bozen, Leipzig, München, Nürnberg, Köln, Frankfurt/Main, Freiburg/Breisgau, Fulda, Wiesbaden, Braunschweig, Rostock, Greifswald, Dresden, Erfurt, Magdeburg, Berlin, Stralsund, Rønne/Bornholm, Schwerin, Rīga, Stettin, Breslau, Hong-Kong, Seoul, Jerusalem, Bethlehem, Barcelona und El Médano/Teneriffa ur- und erstaufgeführt.
Als Herausgeber und Autor publizierte Heinrich Wimmer wissenschaftliche Beiträge über Orgelmusik, sowie biographische Studien über Komponisten bei u. a. Fachverlagen in Regensburg, München/Tutzing, Freiburg/Breisgau, Stuttgart und Wien/Bozen. Neben zahlreichen Rundfunk-Aufnahmen spielte er bisher 24 CDs ein.

 

Kleines Orgelkonzert
Donnerstag, 9. März 2017, 20 Uhr
 

Am Donnerstag, 9. März 2017, findet um 20 Uhr in der Steinfelder Basilika das nächste „Kleine Orgelkonzert“ mit dem Steinfelder Basilikaorganisten Andreas Warler statt.
Die "Kleinen Orgelkonzerte" finden, anders als die großen Orgelvespern, abends um 20 Uhr an unterschiedlichen Wochentagen auf das Jahr verteilt statt. Für den Organisten an der Basilika sind sie Gelegenheit, kleine, fast vergessene Schätze der Orgelmusik genauso aufzuführen wie die berühmteren Werke. Eine ausführliche inhaltliche Einführung ist Bestandteil des Programms. Sofern die Besucherzahlen es zulassen, gibt es während des Konzertes die Möglichkeit, das Spiel des Organisten von der Empore der Basilika zu verfolgen.

Der Eintritt ist frei(willig). 

 

Steinfelder Mittagsgebet
Montag, 20. März, bis Freitag, 24. März 2017
täglich um 11.30 Uhr
 

Unter dem Motto „30 Minuten für Gott – Besinnung und Orgelmeditation“ laden Alice Toporowsky, Diplom-Theologin und Pastoralreferentin, und der Steinfelder Basilikaorganist Andreas Warler im März eine Woche lang zum Mittagsgebet in die Steinfelder Basilika ein. Vom 20. bis zum 24. März besteht die Möglichkeit, täglich jeweils um 11.30 Uhr  in der Mitte des Tages innezuhalten und auf Gottes Wort zu hören. Andreas Warler wird dazu an der König-Orgel passende Orgelwerke und Improvisationen spielen. Herzliche Einladung an alle Interessierten! Der Eintritt ist frei.

 

Orgelvesper
Sonntag, 26. März 2017, 16 Uhr

Am Sonntag, 26. März 2017, findet um 16 Uhr in der Steinfelder Basilika eine Orgelvesper mit dem in Oberhausen wirkenden Organisten Konrad Paul statt. Er wird neben barocken Orgelwerken von Bach, Buxtehude, Frescobaldi, Scheidemann und Scheidt auch ein modernes Werk zu Gehör bringen: Die Variationen über „Lucis Creator“ von Jehan Alain. Einen festlichen Schlusspunkt wird Konrad Paul mit Bachs Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur (BWV 564) setzen. 

Der Eintritt zu den sonntäglichen Vesperkonzerten ist generell frei, um aber die entstehenden Kosten zu bestreiten und die Künstler für Ihr Wirken angemessen honorieren zu können, wird eine Spende in Höhe von wenigstens 5 Euro erbeten. 

Konrad Paul wurde 1979 in Wernigerode geboren, studierte 1998-2005 an den Musikhochschulen Lübeck und Leipzig Kirchenmusik, Musikerziehung, Dirigieren bei namhaften Professoren wie Martin Haselböck, Lorenzo Ghielmi, Arvid Gast, Thomaskantor Biller und GMD Gerd Bahner.
Seit 2005 ist er Kantor und Organist an der Ev. Christuskirche Oberhausen und Leiter der Ev. Singgemeinde Oberhausen, einem im westlichen Ruhrgebiet beheimateten überregional bekannten Chor.
Teilnahme an internationalen Wettbewerben und Masterclasses bei internationalen Künstlern rundeten seine vielseitige Ausbildung ab.
Einen besonderen Schwerpunkt setzt Paul in der lebendigen Darstellung der Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts (sowohl in der Orgelmusik als auch im sinfonischen Bereich).
In den letzten Jahren arbeitete Paul mit bedeutenden Klangkörpern des Rhein-Ruhr-Raum zusammen: der Philharmonie Ruhr, Folkwang Kammerorchester Essen, Neue Philharmonie Westfalen oder dem Orchester "RheinKlang" auf Originalinstrumenten des 19. Jahrhunderts.
Als Organist gastiert Konrad Paul regelmäßig im In- und Ausland, CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen ergänzen seine Arbeit. Von 2005-2015 betreute er die  von ihm gegründete Konzertreihe "Orgel zur Nacht" mit der historischen Ladegast-Orgel  an St. Johannis Wernigerode. Konrad Paul trat zudem als Solist mit verschiedenen Orchestern auf (Werke von Rheinberger, Dupré, Guilmant, Poulenc und Haydn).